Donnerstag, 29 Oktober 2015 20:23

Zu Besuch bei der „Wahabia Mossul“

in Politik

Mossul - Die alte nordirakische Universitätsstadt Mossul liegt in malerischer Umgebung am Ufer des Tigris. In ihrer Umgebung gibt es bedeutende Ölfelder, auch historisch ist die Stadt von einigem Rang. Zudem gibt es dort seit 1967 eine staatliche Universität. Allerdings wurde alles anders, als der „Islamische Staat“ Mitte 2014 die Stadt einnahm. Wer sich nicht zum sunnitischen Islam bekannte, wurde vertrieben oder getötet, das Wirtschaftsleben kam zum Erliegen, die Universität stellte den Lehrbetrieb ein.

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Dienstag, 27 Oktober 2015 14:03

Das blutige Ende der Ära Sukarno

in Politik

Berlin - In Indonesien hatte seit 1945 der laizistische Nationalist Sukarno regiert. Er hatte sich zuvor mit den als Besatzungsmacht gekommenen Japanern arrangiert, in der Hoffnung, durch Entgegenkommen die Unabhängigkeit für die niederländische Kolonie erlangen zu können, was ihm dann nach Kriegsende gelungen war.

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Dienstag, 27 Oktober 2015 13:56

Spanien, der liberale Staat und die Carlisten

in Politik

Barcelona - Während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verbreitete sich in Spanien die aus dem revolutionären Frankreich stammende Ideologie des Liberalismus. Die traditionelle Monarchie und die dezentralisierte Staatsform Spaniens (die immer harmonisch funktioniert hatten) gerieten ins Visier der Liberalen. Jede Region des Landes hatte bisher ihre eigenen Sitten und Gesetze, und trotzdem fühlte man sich als Teil eines Ganzen, Bestandteil einer spanischen Einheit.

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Donnerstag, 22 Oktober 2015 23:44

Frankreichs patriotische und katholische „Banditen“

in Politik

Berlin - Eine Schar junger Frauen aus unserem westlichen Nachbarland hat mit ihren hübsch gestalteten Musikvideos, in denen sie sehr seicht scheinende, aber tatsächlich bitterböse Lieder darbieten, unsere Aufmerksamkeit errungen. Die oft sarkastischen Texte haben es tatsächlich in sich und spotten vorsätzlich jeder „political correctness". Manchmal sehr böse, doch auf jeden Fall interessant genug, um den Damen einige Fragen zu stellen. Diese nehmen wahrlich kein Blatt vor den Mund, aber lest selbst...

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Donnerstag, 22 Oktober 2015 16:20

"Auf der Suche nach neuer Musik" - Die Musik der Gegenkultur Teil 2

Zürich - Im Bereich der Rockmusik gab es zur Zeit der 60er und 70er Jahre verschiedenste Entwicklungen, wobei es zu einer Aufspaltung in verschiedene Kategorien kam, die stellenweise schwierig voneinander zu unterscheiden sind. Nachfolgend soll darum kurz erklärt werden, was welchen Stil ausmacht und welche Interpreten für dessen Erschaffung maßgeblich waren. Soweit es möglich gewesen ist, wurden amerikanische Musiker und Gruppen im Artikel behandelt, jedoch fanden viele Entwicklungen in Großbritannien statt, weshalb auch Bands aus dieser Region vertreten sind.

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Montag, 19 Oktober 2015 22:39

Mosambiks Erdgasproduktion steigt

Berlin - Mosambik ist nicht gerade ein wohlhabendes, jedoch ein sehr rohstoffreiches Land. Es gibt u.a. bedeutende Vorkommen an Diamanten, Gold, Kupfer, Beryll, Aluminium, Tantal, Uran und vielem mehr. Seit einigen Jahren ist Mosambik auch ein bedeutender Erdgaslieferant, eine besondere Rolle dabei spielt jetzt bereits Ägyptens „Neuer Suezkanal“.

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Montag, 19 Oktober 2015 22:35

Die Zeit des Übergangs von Franco bis zur „Demokratie“

in Politik

Barcelona - General Francisco Franco regierte Spanien von 1939 (nach Ende des spanischen Bürgerkrieges) bis zu seinem Tod 1975. Obwohl er nach der heutigen politisch korrekten Sicht in Spanien wie auch international allgemein als "Faschist" gilt, war die Ideologie seines Regimes eigentlich der sogenannte "National-Katholizismus", ein reaktionärer und bürgerlicher Klerikalismus, der sich vom revolutionären Nationalsyndikalismus der ursprünglichen Falange weit entfernt hatte, vergleichbar mit Ungarns Miklos Horthy oder Rumäniens Antonescu. Trotzdem aber wurde José Antonio Primo de Rivera dementsprechend vergleichbar mit Ungarns Ferenc Szálasi oder mit Rumäniens Codreanu, der 1936 ermordete Gründer der Falange, zur Ikone des "Movimiento" ("Bewegung", so nannte sich das Franco-Regime) stilisiert, genauso wie Ché Guevara in Castros Kuba.

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Donnerstag, 15 Oktober 2015 15:37

Buchrezension: Dimitrios Kisoudis’ „Goldgrund Eurasien“

Berlin - In seinem überaus lesenswerten Essay „Goldgrund Eurasien - Der neue Kalte Krieg und das Dritte Rom“ rechnet der Publizist Dimitrios Kisoudis aus konservativ-libertärer Sicht mit einem verbreiteten Mythos der Gegenwart ab, und zwar jenem, daß es sich beim aktuellen Konflikt zwischen dem transatlantischen Bündnis aus den USA und ihren europäischen Wasserträgern einerseits und Rußland andererseits um eine Neuauflage einer ideologischen Auseinandersetzung zwischen „freiem Westen“ und „sozialistischem Osten“ handele.

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Dienstag, 13 Oktober 2015 20:46

"Auf der Suche nach neuer Musik" - Die Musik der Gegenkultur Teil 1

Zürich - Diese Artikelreihe soll der Leserschaft Einblick geben in eine für sie eventuell fremde Welt, die gerne als „Gegenkultur“ betitelt wird. Dabei liegt der Fokus hier im musikalischen Bereich und könnte Personen, die gerne Rock, elektronische Musik oder Folk hören, in ihren Bann ziehen. Die Reihe sei insbesondere all jenen Liebhabern von Neofolk ans Herz gelegt, die zu „rechts“ sind, um Musik zu hören, die von vermeintlich „linken“ Personen produziert wurde. Die Frage, warum genau nun auch diese Gruppe trotzdem weiterlesen soll, ist ganz einfach zu beantworten: weil innerhalb dieser Kultur auch auf subtile Weise die Romantik ihre Wiedergeburt feiern konnte. Nach Dávila „drückt“ „die Romantik“ im Wesentlichen das Verlangen aus, nicht hier zu sein: hier an diesem Ort, hier in diesem Jahrhundert, hier in dieser Welt.“ Weiter sagt er, „die Romantik“ sei „das jugendliche Stammeln der Reaktion, die Reaktion ist die reife Diktion der Romantik“. Um nun zu belegen, dass die Gegenkultur nicht bloß einfach negativ war, sondern stellenweise „reaktionäre“ Träume erstrebte, wird mit den nächsten Artikeln eine musikhistorische Reise unternommen, die darum insbesondere für Neofolk-Hörer interessant sein dürfte, da wir hier in eine Kultur blicken, welche stark von Folkmusik geprägt wurde. Im Weiteren soll auch erwähnt werden, dass heute noch Gruppen existieren wie z.B. Changes, die aktiv an der Neofolk-Kultur teilnehmen, aber sich schon damals betätigten oder junge Künstler dieser Szene wie In Gowan Ring, die sich an der damaligen Musik orientieren.

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Redaktion