Freitag, 27 November 2015 20:59

Spinney Lainey im Interview mit COLPORTAGE

Zürich - Die Engländerin Spinney Lainey gilt als eine der erfolgreichsten Produzentinnen und Musikerinnen im Bereich des sogenannten “Psytrance”. Nicht zuletzt vor ihrem klassischen Musikhintergrund schafft sie es, Techno zu einer hohen Kunstform zu erheben – und dabei die Tanzflächen zu füllen. Wir hatten das Glück, die Künstlerin für ein Interview gewinnen zu können.

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Donnerstag, 26 November 2015 18:04

Flugabwehrraketen für Teheran

in Politik

Moskau - Am 9. November hatte Rußland bereits die Unterzeichnung des Vertrages über die Lieferung der S-300 Flugabwehrraketensysteme an den Iran bekanntgegeben. Allerdings sei der Iran daran interessiert, sämtliche Arten russischer Waffen zu erstehen, wie nun die russische Seite verlautbaren ließen.
Vladimir Kozhin, Präsidentenberater für militärisch-technische Zusammenarbeit, äußerte sich am Mittwoch diesbezüglich gegenüber der TASS: „Die iranische Seite ist an militärisch-technischer Zusammenarbeit sehr interessiert. Bislang haben wir einen Vertrag unterzeichnet, der angekündigt wurde (über die Lieferung des S-300 Systems). Sie interessieren sich für das ganze Spektrum unserer Waffen, denn sie haben eine große Armee, doch wegen der Sanktionen hatten sie seit langem keine Aktualisierung: in der Luftwaffe, Marine und bei den Bodentruppen.“

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Mittwoch, 25 November 2015 21:04

Argentinien, die Militärjunta und der Malwinenkrieg

in Politik

Buenos Aires - Eine Strategie, welche die Globalisten immer wieder anwenden, ist die, ein Problem zu schaffen und dann selbst die „Lösung“ vorzuschlagen. Dafür gibt es auch in der jüngeren Geschichte Argentiniens ein gutes Beispiel.
Nachdem er 1955 gestürzt wurde, durfte Perón 1972 wieder nach Argentinien zurück. Schon im nächsten Jahr wurde er mit absoluter Mehrheit als Präsident wiedergewählt. In der kurzen zweiten Amtsperiode an der Spitze seines Landes schickte er im Januar 1974 eine argentinische Delegation nach Libyen, um die Beziehungen mit Gaddafis Regierung zu stärken. Oberst Gaddafi, der gleichfalls weder Washington noch Moskau folgte, war seit 1969 an der Macht. Er erklärte, dass Perón, zusammen mit Nasser, sein größtes politisches Vorbild sei. Der libysche Premierminister Abdusalam Jallud sagte damals “General Perón verkörpert die gleiche Philosophie und die gleichen Ideen, die Libyen in der arabischen Welt vertritt“.

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Mittwoch, 25 November 2015 01:56

Verkabelung des Roten Meeres

in Politik

Kairo - Ägypten und Saudi-Arabien weiten ihre Kooperation im Energiesektor aus. Ein Vorhaben, welches die Elektrizitätsnetze der beiden Staaten verbindet, soll 2018 seinen Abschluß finden.
Die Gesamtkosten für das Projekt werden mit rund 1,6 Milliarden Dollar veranschlagt, der ägyptische Anteil dabei soll 600 Millionen Dollar betragen. Die Mittel kommen aus verschiedenen Quellen, namentlich dem „Kuwaiti Fond für Arabische Ökonomische Entwicklung“ (KFAED), dem „Arabischen Fond für Ökonomische und Soziale Entwicklung“, der „Islamischen Entwicklungsbank“ (IDB) und der „Ägyptischen Elektrizitätsübertragungsgesellschaft“.

 

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Montag, 23 November 2015 03:37

Die spirituelle Reformbewegung der Gralssucher

Berlin - In der bewegten Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden unzählige religiöse Erweckungs- und Reformbewegungen, die versuchten, in den Wirren der politischen und ökonomischen Kehre, sinngebende Antworten zu entwerfen. Eine der interessantesten Persönlichkeiten dieser Kreise war Oskar Ernst Bernhardt, der mit seiner namhaften „Gralsbotschaft“ ein faszinierendes Konglomerat an spirituellen Erklärungen veröffentlichte und eine Schar von Anhängern um sich sammeln konnte.

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Donnerstag, 19 November 2015 18:03

Zündeln im Südchinesischen Meer

in Politik

Hanoi - Die USA haben am Dienstag eine Erklärung abgegeben, nach welcher sie eine Reihe von Maßnahmen ergreifen werden, um die maritimen Sicherheitskapazitäten ihrer „Verbündeten und Partner in Südostasien“ zu erhöhen.

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Donnerstag, 19 November 2015 04:55

Achtung Satire: IS von deutscher Selbstlosigkeit geschockt

Mossul - Jakob Augstein, Chefredakteur der Wochenzeitung „Der Freitag“ und Träger des „Bert-Donnepp-Preises“, schrieb auf „Spiegel Online“ die gandhischen Worte: „Als Deutschland und Schweden im Sommer damit begannen, große Zahlen muslimischer Flüchtlinge aufzunehmen, hatte das historische Bedeutung: Es war ein Werk der tätigen Versöhnung zwischen Orient und Okzident. Nie hat der Westen dem Islamismus eine größere Niederlage beigebracht als in dem Moment, da er den unter Krieg und Terror leidenden Muslimen Schutz gewährte. Man kann sich vorstellen, dass die Schergen des IS von diesem entwaffnenden Akt der Selbstlosigkeit schockiert waren.“

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Dienstag, 17 November 2015 05:54

„Auf der Suche nach neuer Musik“ – die Musik der Gegenkultur Teil 4

Zürich – Im vierten Teil unserer aktuellen Serie zur Geschichte des musikalischen Untergrunds der 60er und 70er Jahre widmen wir uns zum einen einigen Formationen, welche im weiteren Sinne als Proto-Gothic gelten können bzw. wesentliche Elemente des Gothic bereits vorwegnahmen, zum anderen solchen Gruppen, die früh mit elektronischen Elementen experimentierten.

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Dienstag, 10 November 2015 19:42

Avantgardistischer Flüchtlings-Rock'n'Roll aus Berlin

Berlin - Drei Berliner Abgeordnete, namentlich Thomas Birk (Grüne), Fabio Reinhardt (Piraten) und Hakan Tas (Linke) haben es mit einem Titel namens „Sie suchen nach dem Morgen“ von Null auf Hundert in den Olymp der zeitgenössischen experimentellen Musik geschafft. 
Dahinter stehen allerdings Profis: der Produzent Donato Plögert und der Komponist Christian Bruhns, aus dessen Feder auch „Marmor, Stein und Eisen bricht“ stammt. Stilistisch handelt es sich um eine synthesizerbasierte Operettenparodie mit melodramatischen New Age-Elementen, welche sehr plötzlich und für selbst für avantgardistisch orientierte Musikhörer ungewohnt im Refrain in einen bewußt verfremdeten Schunkelschlager umschlägt.
Die dazugehörige Dichtkunst, stilsicher verfaßt von Plögert, nutzt dadaistische und surreale Elemente und karikiert in einer an Frei.Wild oder die Böhsen Onkelz erinnernden Weise gleichzeitig die Trivialität gegenwärtiger Poptexte:

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Montag, 09 November 2015 21:12

Der Dritte Weg der Dritten Welt

in Politik

Berlin - Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges konsolidierten sich zwei politisch-wirtschaftliche Blöcke: der kapitalistische, der von den USA dominiert wurde, und der kommunistische, dessen wichtigster Staat die Sowjetunion war. Es gab aber auch eine Reihe von Ländern, die weder das eine, noch das andere System übernehmen wollten. 
Zu den Nationen die ihre Unabhängigkeit und Souveränität betonten und sich keiner der beiden Großmächte unterwarfen, zählten Argentinien in Amerika, Ägypten in Afrika und Indonesien in Asien.

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Redaktion