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Flüchtlinge bevorzugt“? Von wegen!

Bald 800.000 Euro für Deutsche?

Dienstag, 26 Januar 2016 21:47 geschrieben von 
Vom „Roten Rathaus“ aus rettet der Berliner Senat die Welt: Vom „Roten Rathaus“ aus rettet der Berliner Senat die Welt:

Berlin - Bösartige Fremdenfeinde hatten in letzter Zeit immer ungenierter die Behauptung verbreitet, deutsches Geld würde in Übermaßen für „Fremde“, statt für Deutsche ausgegeben. 800.000 Euro allein für die gendergerechte Umbenennung des Berliner Studentenwerkes beweisen allerdings das glatte Gegenteil.

 

Der neue Name soll „Studierendenwerk“ sein, ein Name, der die Existenz männlicher und weiblicher und sonstiger Studierender gleichsam zuläßt; nach dem bisherigen Namen waren lediglich Männer für das Studium denkbar. 
Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres (SPD) erklärte: "Der Wunsch kam von Studierenden und der Frauenbeauftragten". Der neutrale Begriff „Studierende“ habe sich mittlerweile durchgesetzt. Dazu Jürgen Morgenstern (63), Sprecher des Studentenwerks (STW) gegenüber der BZ: "Der neue Name bedeutet, dass wir unser Logo umgestalten und Hunderte Schilder austauschen müssen". Briefköpfe, E-Mail-Adresse, Infomaterial – all dies müßte dementsprechend umgestaltet werden. Allerdings soll es bis 2022 eine Übergangsfrist geben, in welcher der Austausch allmählich stattfinden soll.

Ob die dafür veranschlagten 800.000 Euro bewilligt werden, soll am 10. Februar im Wissenschaftsausschuß des Berliner Senats entschieden werden. Das ist in der Tat sehr sozial von den „Sozialisten“, nichtmännliche Studentierende vor Diskriminierung zu schützen. Wird jetzt vielleicht auch Geld für Obdachlose da sein, wundert sich COLPORTAGE... und da hören wir schon eine mystische Stimme aus dem Äther: „Ja, für die Obdachlosen, obwohl sie mehrheitlich Deutsche sind, sollen sogar ganze 1,5 Millionen ausgegeben werden. Ihr neuer Name sei: ObdachlosInnen.“


Verweise:
http://www.morgenpost.de/berlin/article206961989/Studentenwerk-soll-umbenannt-werden-fuer-800-000-Euro.html
http://www.bz-berlin.de/landespolitik/der-gender-wahn-kostet-berlin-fast-eine-million-euro

Letzte Änderung am Dienstag, 26 Januar 2016 22:51
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Ruedi Strese

Mag. Ruedi Strese (Jahrgang 1980) machte 2001 sein Abitur und lebt in Berlin.

Nach seinem Studium der Germanistischen Linguistik und der Südostasienwissenschaften an der Humboldt-Universität und Abschluß mit dem Magistergrad im Jahr 2010 arbeitete Ruedi Strese als Lektor, Autor und Musiker.

Seit Dezember 2014 leitet er die Redaktion von COLPORTAGE.

Webseite: www.colportage.de

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