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Bretter, die die Welt bedeuten

Neue Seifenoper mit Clooney und Merkel

Sonntag, 14 Februar 2016 00:34 geschrieben von 
Viele Frauen finden George Clooney hübscher als Angela Merkel Viele Frauen finden George Clooney hübscher als Angela Merkel Quelle: de.wikipedia.org | Nicolas Genin - 66ème Festival de Venise (Mostra) | CC BY-SA 2.0

Berlin - George Clooney ist ein sehr bedeutender US-Politiker. Oder ein Hollywood-Schauspieler. Irgendsowas. In jedem Fall ist er Mitglied des Council on Foreign Relations (CFR), der weltweit die außenpolitischen Interessen der USA vertritt. Nun besuchte er, gerade wegen der Filmfestspiele Berlinale in Berlin, Angela  Merkel, um sie für ihre Haltung in der Frage der Masseneinwanderung zu loben. Nur die Meinung einer Privatperson? In jedem Fall ein Großereignis für die gleichsam transatlantischen Netzwerken angehörenden Massenmedien.

„Wir schaffen das“ war der Tenor, in dem sich Merkel und Kluni einig waren. „Ich bin absolut einverstanden damit" erklärte der Schauspieler großzügig. Es wird das deutsche Volk beruhigen, daß Merkel für ihr Vorgehen zwar nicht die Absolution von Verfassungsrechtlern, aber dafür die aus Hollywood erhält, wenn es schon die katastrophalen Folgen dieser Politik spüren muß. Merkel freut sich über etwas Publicity.

Das Lob der desaströsen und rechtswidrigen Politik Merkels von einem quasi-US-Botschafter läßt sich durchaus als Hinweis darauf deuten, wem diese Politik nützt, und in wessen Auftrag die Bundeskanzlerin sie durchführt. Übrigens hatte sich bereits im November 2015 eine Diskussionsveranstaltung des CFR schwerpunktmäßig mit Merkels Vorgehen in der „Flüchtlingskrise“ befaßt.
George Clooney war 2010 dem Council on Foreign Relations beigetreten, der 1921von dem US-Diplomaten Edward M. House in Zusammenarbeit u.a. mit den Finanzmagnaten Otto Hermann Kahn und Paul Warburg sowie dem damals einflußreichsten US-Journalisten, Walter Lippmann, gegründet wurde. Das Haus Rockefeller hat kontinuierlich einen großen Einfluß. Der CFR vertritt als „Denkfabrik“ die außenpolitischen Interessen der US-Finanzelite, also eine ungehemmte Globalisierung unter US-Vorherrschaft, zudem versucht er, weltweit Figuren aus Politik, Medien und Wirtschaft in diesem Sinne zu beeinflussen.

Zu den ehemaligen Vorständen gehören Henry Kissinger, George W. Bush, Zbigniew Brzezienski, CIA-Chef Allen Dulles, Richard Cheney, John J. McCloy (Gründer der deutschen Atlantik-Brücke e.V., des American Council on Germany und Präsident der Weltbank) sowie der Spekulant und Staatendestabilisator George Soros – hier schließt sich wiederum speziell der Kreis zur „Flüchtlingsthematik“, denn Soros ist mit seinen Stiftungen nicht nur Hauptfinancier diverser Farbrevolutionen, sondern gehört auch zu den bedeutendsten Befürwortern einer Masseneinwanderung nach Europa („Die EU muß jährlich eine Million Flüchtlinge aufnehmen“), nicht zuletzt durch finanzielle Förderung einer Organisation wie „Pro Asyl“.

Zu Angela Merkel kam allerdings zur Diskussion der Asylfrage nicht der Strippenzieher George Soros, sondern der andere George, der Frauenschwarm und Hollywood-Schauspieler Kluni. Bezeichnend für die Rolle, welche Angela Merkel auf der Bühne zugeschrieben wird. Der Star will sich auch noch mit Asylbewerbern treffen, war zu vernehmen. Nun denn. Danach kann er ja wieder nach Hause fahren. 

Verweise: 

http://voices.washingtonpost.com/reliable-source/2010/06/this_just_in_george_clooney.html
https://www.youtube.com/watch?v=9pmuai9HrCo&feature=youtu.be
http://www.cfr.org/about/membership/roster.html?letter=C
http://www.cfr.org/germany/power-profile-angela-merkel/p37262
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-george-clooney-und-merkel-im-kanzleramt-a-1077058.html
http://www.sueddeutsche.de/panorama/kanzleramt-sexiest-man-alive-a-d-spricht-im-kanzleramt-ueber-fluechtlinge-1.2861103
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article147061754/George-Soros-Plan-fuer-Europas-Fluechtlingskrise.html
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/friederike-beck/betreutes-fliehen-george-soros-und-das-netzwerk-um-pro-asyl.html

Letzte Änderung am Sonntag, 14 Februar 2016 00:41
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Ruedi Strese

Mag. Ruedi Strese (Jahrgang 1980) machte 2001 sein Abitur und lebt in Berlin.

Nach seinem Studium der Germanistischen Linguistik und der Südostasienwissenschaften an der Humboldt-Universität und Abschluß mit dem Magistergrad im Jahr 2010 arbeitete Ruedi Strese als Lektor, Autor und Musiker.

Seit Dezember 2014 leitet er die Redaktion von COLPORTAGE.

Webseite: www.colportage.de

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