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Wahrheit auf Wahlplakaten

Warum sind die Grünen gegen ihre eigenen Ziele?

Donnerstag, 10 März 2016 12:43 geschrieben von 

Magdeburg – Viele Bürger in Magdeburg und Halle trauten ihren Augen nicht. An den Straßenrändern, von den Laternenmasten und an Zäunen grinsten ihnen Wahlplakate entgegen, auf denen im Namen der Grünen Partei die Wahrheit über das Wollen der Grünen Partei stand.

„Für Masseneinwanderung“ war die Forderung auf den Plakaten. Exakt das, was die Grünen in erster Linie fordern und fördern, wenn auch vielleicht mit anderen Worten. Man kann also davon ausgehen, daß die Grünen Masseneinwanderung für etwas Gutes halten, sonst würden sie sich ja nicht so leidenschaftlich dafür einsetzen. Der Verstand sagt einem also, die Grünen müßten über diese unverblümte Unterstützung der aus ihrer Sicht guten Sache dankbar sein.

Indes: Pustekuchen! Die Grünen beschwerten sich nicht nur über diese großzügige (es handelt sich um etwa 1000 Plakate) Hilfe. Nein. Sie wollen gegen ihre Unterstützer sogar noch juristisch vorgehen: „Wir haben nun Anzeige wegen versuchter Wählertäuschung, Sachbeschädigung und Markenrechtsverletzungen bei der Staatsanwaltschaft Magdeburg erstattet und sind dabei, die gefälschten Plakate und Aufkleber einzusammeln." Dies ließ der grüne Landesgeschäftsführer von Sachsen-Anhalt, Martin Grimm, gegenüber der Zeitung „Volksstimme“ vernehmen.

Noch unlogischer wird es allerdings, wenn der grüne Politiker Sören Herbst eine Diffamierungsaktion aus dem „rechten Lager“ vermutet. AfD und NPD wiesen laut Volksstimme jede Verantwortung von sich. Natürlich – wieso sollten auch rechte Parteien die Grünen in ihrem hehren Kampf für unbegrenzte Zuwanderung auch noch mit kostenlosen Plakaten unter die Arme greifen wollen? Oder habe ich da was falsch verstanden?

 

Verweise:

http://www.volksstimme.de/deutschland-welt/politik/20160307/wahlkampf-unbekannte-faelschen-gruenen-plakate

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Ruedi Strese

Mag. Ruedi Strese (Jahrgang 1980) machte 2001 sein Abitur und lebt in Berlin.

Nach seinem Studium der Germanistischen Linguistik und der Südostasienwissenschaften an der Humboldt-Universität und Abschluß mit dem Magistergrad im Jahr 2010 arbeitete Ruedi Strese als Lektor, Autor und Musiker.

Seit Dezember 2014 leitet er die Redaktion von COLPORTAGE.

Webseite: www.colportage.de

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