Ruedi Strese

Ruedi Strese

Mag. Ruedi Strese (Jahrgang 1980) machte 2001 sein Abitur und lebt in Berlin.

Nach seinem Studium der Germanistischen Linguistik und der Südostasienwissenschaften an der Humboldt-Universität und Abschluß mit dem Magistergrad im Jahr 2010 arbeitete Ruedi Strese als Lektor, Autor und Musiker.

Seit Dezember 2014 leitet er die Redaktion von COLPORTAGE.

Webseite-URL: http://www.colportage.de

Kairo - Derzeit veranstaltet die UNO in Le Bourget bei Paris ihre „Climate Change Conference“. Die durchaus umstrittene These vom mittels übermäßigen Kohlendioxidausstoßes menschengemachten Klimawandel ist eines ihrer Steckenpferde. Eingebunden in die weltumspannenden Bemühungen ist auch der afrikanische Kontinent, einschließlich Ägyptens, welches die „African Ministerial Conference on the Environment“ (AMCEN) anführt und dessen Präsident Abd al-Fattah as-Sisi als Vorsitzender des „Committee of African Heads of State on Climate Change“ (CAHOSCC) fungiert. In dieser Eigenschaft nimmt er also an jener Konferenz teil, allerdings nutzte er die Gelegenheit bereits, gleich am Wochenende mit anderen anwesenden Politikern ein Thema zu diskutieren, welches für ihn und Ägypten weit größere und konkretere Bedeutung haben dürfte, nämlich die Abwehr des Terrorismus.
So traf sich as-Sisi mit dem französischen Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian und rief unter anderem dazu auf, die Kräfte im Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone zu vereinen, denn dort haben verschiedene militante Islamistengruppen an Boden gewonnen.

 

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Donnerstag, 26 November 2015 18:04

Flugabwehrraketen für Teheran

in Politik

Moskau - Am 9. November hatte Rußland bereits die Unterzeichnung des Vertrages über die Lieferung der S-300 Flugabwehrraketensysteme an den Iran bekanntgegeben. Allerdings sei der Iran daran interessiert, sämtliche Arten russischer Waffen zu erstehen, wie nun die russische Seite verlautbaren ließen.
Vladimir Kozhin, Präsidentenberater für militärisch-technische Zusammenarbeit, äußerte sich am Mittwoch diesbezüglich gegenüber der TASS: „Die iranische Seite ist an militärisch-technischer Zusammenarbeit sehr interessiert. Bislang haben wir einen Vertrag unterzeichnet, der angekündigt wurde (über die Lieferung des S-300 Systems). Sie interessieren sich für das ganze Spektrum unserer Waffen, denn sie haben eine große Armee, doch wegen der Sanktionen hatten sie seit langem keine Aktualisierung: in der Luftwaffe, Marine und bei den Bodentruppen.“

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Mittwoch, 25 November 2015 01:56

Verkabelung des Roten Meeres

in Politik

Kairo - Ägypten und Saudi-Arabien weiten ihre Kooperation im Energiesektor aus. Ein Vorhaben, welches die Elektrizitätsnetze der beiden Staaten verbindet, soll 2018 seinen Abschluß finden.
Die Gesamtkosten für das Projekt werden mit rund 1,6 Milliarden Dollar veranschlagt, der ägyptische Anteil dabei soll 600 Millionen Dollar betragen. Die Mittel kommen aus verschiedenen Quellen, namentlich dem „Kuwaiti Fond für Arabische Ökonomische Entwicklung“ (KFAED), dem „Arabischen Fond für Ökonomische und Soziale Entwicklung“, der „Islamischen Entwicklungsbank“ (IDB) und der „Ägyptischen Elektrizitätsübertragungsgesellschaft“.

 

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Mossul - Jakob Augstein, Chefredakteur der Wochenzeitung „Der Freitag“ und Träger des „Bert-Donnepp-Preises“, schrieb auf „Spiegel Online“ die gandhischen Worte: „Als Deutschland und Schweden im Sommer damit begannen, große Zahlen muslimischer Flüchtlinge aufzunehmen, hatte das historische Bedeutung: Es war ein Werk der tätigen Versöhnung zwischen Orient und Okzident. Nie hat der Westen dem Islamismus eine größere Niederlage beigebracht als in dem Moment, da er den unter Krieg und Terror leidenden Muslimen Schutz gewährte. Man kann sich vorstellen, dass die Schergen des IS von diesem entwaffnenden Akt der Selbstlosigkeit schockiert waren.“

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Berlin - Drei Berliner Abgeordnete, namentlich Thomas Birk (Grüne), Fabio Reinhardt (Piraten) und Hakan Tas (Linke) haben es mit einem Titel namens „Sie suchen nach dem Morgen“ von Null auf Hundert in den Olymp der zeitgenössischen experimentellen Musik geschafft. 
Dahinter stehen allerdings Profis: der Produzent Donato Plögert und der Komponist Christian Bruhns, aus dessen Feder auch „Marmor, Stein und Eisen bricht“ stammt. Stilistisch handelt es sich um eine synthesizerbasierte Operettenparodie mit melodramatischen New Age-Elementen, welche sehr plötzlich und für selbst für avantgardistisch orientierte Musikhörer ungewohnt im Refrain in einen bewußt verfremdeten Schunkelschlager umschlägt.
Die dazugehörige Dichtkunst, stilsicher verfaßt von Plögert, nutzt dadaistische und surreale Elemente und karikiert in einer an Frei.Wild oder die Böhsen Onkelz erinnernden Weise gleichzeitig die Trivialität gegenwärtiger Poptexte:

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Donnerstag, 05 November 2015 22:24

Treffen zwischen China und Taiwan angekündigt

in Politik

Beijing - wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte, werden sich am Sonnabend, dem 7. November 2015, im chinesisch dominierten Singapur der chinesische Präsident Xi Jinping sowie Ma Ying-jeou treffen. Ma Ying-jeou ist nach Verständnis Taiwans dessen Präsident, nach offizieller chinesischer Darstellungsweise, welche Taiwan als Staat nicht anerkennt, „Leiter der Taiwaner Behörde“.

 

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Berlin - Die Welt ist nicht schön, überall gibt es harte Kämpfe, diese sind nicht von Moral, sondern von Interessen bestimmt. Die USA sind Meister darin, ihren Rohstoffbedarf und geostrategische Ambitionen mit brachialer Gewalt durchzusetzen, und nach langem Zögern hat Rußland mit seinem Einsatz in Syrien mittlerweile klargestellt, daß es bereit ist, für sein Interesse an Sicherheit mehr als nur Worte zu opfern.

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Redaktion