Ruedi Strese

Ruedi Strese

Mag. Ruedi Strese (Jahrgang 1980) machte 2001 sein Abitur und lebt in Berlin.

Nach seinem Studium der Germanistischen Linguistik und der Südostasienwissenschaften an der Humboldt-Universität und Abschluß mit dem Magistergrad im Jahr 2010 arbeitete Ruedi Strese als Lektor, Autor und Musiker.

Seit Dezember 2014 leitet er die Redaktion von COLPORTAGE.

Webseite-URL: http://www.colportage.de
Donnerstag, 29 Oktober 2015 20:23

Zu Besuch bei der „Wahabia Mossul“

in Politik

Mossul - Die alte nordirakische Universitätsstadt Mossul liegt in malerischer Umgebung am Ufer des Tigris. In ihrer Umgebung gibt es bedeutende Ölfelder, auch historisch ist die Stadt von einigem Rang. Zudem gibt es dort seit 1967 eine staatliche Universität. Allerdings wurde alles anders, als der „Islamische Staat“ Mitte 2014 die Stadt einnahm. Wer sich nicht zum sunnitischen Islam bekannte, wurde vertrieben oder getötet, das Wirtschaftsleben kam zum Erliegen, die Universität stellte den Lehrbetrieb ein.

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Dienstag, 27 Oktober 2015 14:03

Das blutige Ende der Ära Sukarno

in Politik

Berlin - In Indonesien hatte seit 1945 der laizistische Nationalist Sukarno regiert. Er hatte sich zuvor mit den als Besatzungsmacht gekommenen Japanern arrangiert, in der Hoffnung, durch Entgegenkommen die Unabhängigkeit für die niederländische Kolonie erlangen zu können, was ihm dann nach Kriegsende gelungen war.

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Berlin - Eine Schar junger Frauen aus unserem westlichen Nachbarland hat mit ihren hübsch gestalteten Musikvideos, in denen sie sehr seicht scheinende, aber tatsächlich bitterböse Lieder darbieten, unsere Aufmerksamkeit errungen. Die oft sarkastischen Texte haben es tatsächlich in sich und spotten vorsätzlich jeder „political correctness". Manchmal sehr böse, doch auf jeden Fall interessant genug, um den Damen einige Fragen zu stellen. Diese nehmen wahrlich kein Blatt vor den Mund, aber lest selbst...

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Montag, 19 Oktober 2015 22:39

Mosambiks Erdgasproduktion steigt

Berlin - Mosambik ist nicht gerade ein wohlhabendes, jedoch ein sehr rohstoffreiches Land. Es gibt u.a. bedeutende Vorkommen an Diamanten, Gold, Kupfer, Beryll, Aluminium, Tantal, Uran und vielem mehr. Seit einigen Jahren ist Mosambik auch ein bedeutender Erdgaslieferant, eine besondere Rolle dabei spielt jetzt bereits Ägyptens „Neuer Suezkanal“.

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Berlin - In seinem überaus lesenswerten Essay „Goldgrund Eurasien - Der neue Kalte Krieg und das Dritte Rom“ rechnet der Publizist Dimitrios Kisoudis aus konservativ-libertärer Sicht mit einem verbreiteten Mythos der Gegenwart ab, und zwar jenem, daß es sich beim aktuellen Konflikt zwischen dem transatlantischen Bündnis aus den USA und ihren europäischen Wasserträgern einerseits und Rußland andererseits um eine Neuauflage einer ideologischen Auseinandersetzung zwischen „freiem Westen“ und „sozialistischem Osten“ handele.

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Dienstag, 06 Oktober 2015 23:44

Donald Trump: Kehrtwende in Nahost?

in Politik

New York - Der konservative republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump galt bislang als uneingeschränkt pro-zionistischer Neocon, seine Unterstützung der innerrepublikanisch-jüdischen Bewegung, die sich gegen das Nuklearabkommen zwischen den USA und dem Iran stark machte, kann als eindeutiger Beleg dienen. Neuere Äußerungen zum Irak und zu Syrien stehen dazu jedoch in starkem Gegensatz.

 

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Moskau - Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat betont, die irakische Regierung habe Moskau nicht offiziell gebeten, auf seinem Territorium Luftschläge gegen den „Islamischen Staat“ (auf Arabisch „Daesh“ genannt) durchzuführen. 
Iraks Premierminister Haider al-Abadi hatte einige Tage zuvor in einem Interview mit dem Sender France 24 das Engagement der US-geführten Koalition gegen den IS kritisiert, es gebe zu wenig Unterstützung, zudem drückte er Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Willens zur Bekämpfung des IS aus. Hingegen lobte er das russische Vorgehen und bezeichnete russische Luftschläge als eine Möglichkeit, die jedoch noch nicht diskutiert worden sei. Lawrow hingegen erklärte, es gebe keine derartigen Pläne.

 

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Freitag, 25 September 2015 17:40

Israel, Russland und der Konflikt um Syrien

in Politik

Jerusalem - Die Beziehung Russlands unter Putin zu Israel ist facettenreich und nicht in ein einfaches Freund-Feind-Schema zu packen. Russlands Hauptinteresse in der Region heißt wirtschaftliche Zusammenarbeit, was Stabilität erfordert. Dem Interesse an Stabilität folgt die jeweilige Positionierung in den regionalen Konflikten. Das zeigt auch Wladimir Putins jüngstes Treffen mit Israels Premier Benjamin Netanjahu.

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Redaktion