David Beetschen

David Beetschen

David Beetschen wurde am 28.09.1988 in Zürich geboren, wo er seitdem auch wohnt.

Er studiert Wirtschaftsrecht, arbeitet als Treuhandassistent und ist Offizier der Schweizer Armee. Er ist als Dichter Mitglied der „Eurasian Artists Association“. Regelmäßig verfaßt er Artikel für das Studentenjournal Blaue Narzisse. Für COLPORTAGE befaßt er sich u.a. mit Fragen der Musik und Kunst.

Zürich - Die Engländerin Spinney Lainey gilt als eine der erfolgreichsten Produzentinnen und Musikerinnen im Bereich des sogenannten “Psytrance”. Nicht zuletzt vor ihrem klassischen Musikhintergrund schafft sie es, Techno zu einer hohen Kunstform zu erheben – und dabei die Tanzflächen zu füllen. Wir hatten das Glück, die Künstlerin für ein Interview gewinnen zu können.

Artikel bewerten
Schlagwörter: :

Zürich – Im vierten Teil unserer aktuellen Serie zur Geschichte des musikalischen Untergrunds der 60er und 70er Jahre widmen wir uns zum einen einigen Formationen, welche im weiteren Sinne als Proto-Gothic gelten können bzw. wesentliche Elemente des Gothic bereits vorwegnahmen, zum anderen solchen Gruppen, die früh mit elektronischen Elementen experimentierten.

Artikel bewerten

Zürich - Gemeinhin sind die Protagonisten eines großen Teils der hier behandelten Musik als „Hippies“ bekannt, deren Forderungen in den „rechten“ Kreisen oft nicht gern gesehen sind. Vielfach gab es Gruppen unter ihnen, die eine der bereits beschriebenen Stilrichtungen gewählt hatten, um damit Protestsongs zu erzeugen, z.B. gegen den Vietnamkrieg oder um Lebensformen zu vermitteln, die sich der bürgerlichen Gesellschaft entzogen. Weniger bekannt dagegen ist die Tatsache, dass die „Hippies“ sich von den „Hippstern“ des vorangegangenen Jahrzehnts inspirieren ließen, welche ihrerseits eine amerikanische Version der europäischen Bohemiens waren. Bereits die Beatgeneration der 1950er Jahre beschäftigte sich, wie danach die Hippies, mit dem Experimentieren mit psychedelischen Substanzen, verschiedenen Religionen, der Verneinung des Materialismus oder der sexuellen Befreiung.

Artikel bewerten

Zürich - Im Bereich der Rockmusik gab es zur Zeit der 60er und 70er Jahre verschiedenste Entwicklungen, wobei es zu einer Aufspaltung in verschiedene Kategorien kam, die stellenweise schwierig voneinander zu unterscheiden sind. Nachfolgend soll darum kurz erklärt werden, was welchen Stil ausmacht und welche Interpreten für dessen Erschaffung maßgeblich waren. Soweit es möglich gewesen ist, wurden amerikanische Musiker und Gruppen im Artikel behandelt, jedoch fanden viele Entwicklungen in Großbritannien statt, weshalb auch Bands aus dieser Region vertreten sind.

Artikel bewerten

Zürich - Diese Artikelreihe soll der Leserschaft Einblick geben in eine für sie eventuell fremde Welt, die gerne als „Gegenkultur“ betitelt wird. Dabei liegt der Fokus hier im musikalischen Bereich und könnte Personen, die gerne Rock, elektronische Musik oder Folk hören, in ihren Bann ziehen. Die Reihe sei insbesondere all jenen Liebhabern von Neofolk ans Herz gelegt, die zu „rechts“ sind, um Musik zu hören, die von vermeintlich „linken“ Personen produziert wurde. Die Frage, warum genau nun auch diese Gruppe trotzdem weiterlesen soll, ist ganz einfach zu beantworten: weil innerhalb dieser Kultur auch auf subtile Weise die Romantik ihre Wiedergeburt feiern konnte. Nach Dávila „drückt“ „die Romantik“ im Wesentlichen das Verlangen aus, nicht hier zu sein: hier an diesem Ort, hier in diesem Jahrhundert, hier in dieser Welt.“ Weiter sagt er, „die Romantik“ sei „das jugendliche Stammeln der Reaktion, die Reaktion ist die reife Diktion der Romantik“. Um nun zu belegen, dass die Gegenkultur nicht bloß einfach negativ war, sondern stellenweise „reaktionäre“ Träume erstrebte, wird mit den nächsten Artikeln eine musikhistorische Reise unternommen, die darum insbesondere für Neofolk-Hörer interessant sein dürfte, da wir hier in eine Kultur blicken, welche stark von Folkmusik geprägt wurde. Im Weiteren soll auch erwähnt werden, dass heute noch Gruppen existieren wie z.B. Changes, die aktiv an der Neofolk-Kultur teilnehmen, aber sich schon damals betätigten oder junge Künstler dieser Szene wie In Gowan Ring, die sich an der damaligen Musik orientieren.

Artikel bewerten

Zürich - Innerhalb der Zeit des Folkrevivals findet man nicht nur Musiker, die mit finsteren Klängen ihrer inneren Dunkelheit Ausdruck gaben, sondern auch einzelne traurige Lieder, die fast von allen namhaften Größen des Folk interpretiert wurden und sogar ihren Weg zur Rockmusik fanden. Dabei sind es Lieder, die entweder neu komponiert wurden und ihre Verbreitung erst in dieser Zeit fanden, oder es ist weit älteres Liedgut, das von vielen Künstlern wieder aufgegriffen wurde. Nachfolgend sollen vier Lieder im Vordergrund stehen, wobei die ersten drei aus dem englischen Sprachraum stammen und das letzte aus dem französischen.

Artikel bewerten
Donnerstag, 20 August 2015 18:33

Teil 1: Früher Darkfolk

Zürich - Einige heute meist unbekannte Personen verarbeiteten mit Hilfe von Folkmusik ihre psychischen Probleme, schlechten Erfahrungen, enttäuschten Hoffnungen oder den Verlust geliebter Menschen. COLPORTAGE-Autor David Beetschen will diese Vertreter dunkler Folkmusik mit seinem neuen Zweiteiler einem breiteren Publikum bekant machen.

Artikel bewerten

Basel - So wie einst die psychodelische Musik nach Europa übergeschwappt ist, so hat auch die Minimal Music ihren Weg auf den alten Kontinent gefunden. Hier sind es insbesondere Komponisten, die durch Beiträge zu Filmen größere Bekanntheit erlangt haben, von denen man aber meist nicht weiß, dass sie Teil der Minimal Music sind. Andererseits gibt es Stücke, wie beispielsweise das Canto Ostinato von Simeon ten Holt, das wegen seiner markanten Schönheit zu einem sehr oft gespielten Stück in Holland wurde und hier nun als erstes europäisches Beispiel dienen soll:

Artikel bewerten

Basel - Im Wirbel der industriellen Innovationen und der Reizüberflutung der technisierten Gesellschaft wurde in den USA der 1960er Jahre eine Kunst erschaffen, die sich mit ihrer Schlichtheit, ihrer Klarheit, ihrer Logik und ihrer Objektivität abwendete von den abstrakten Auswüchsen des damaligen Expressionismus. So wie der Minimalismus in der Kunst, der Bildhauerei und der Architektur Einzug fand, so gab und gibt es auch Musiker, die das Stilmittel des Minimalismus in die Klangkunst übernommen haben. In den nachfolgenden zwei Artikeln soll dem konservativen oder reaktionären Musikliebhaber und Flüchtling in ästhetisch verträumte Sphären Einlass geboten werden in eine Welt, die er vielleicht nie betreten würde, weil er sie als „modern“ abgekanzelt hat. Doch muss er sich nur folgende Worte Dávilas vor Augen führen, um zu verstehen, was er hier vor sich hat: „Die Kunst ist das gefährlichste reaktionäre Ferment in einer demokratischen, industriellen und fortschrittlichen Gesellschaft.“ Als Einleitung ins Thema, soll hier nun ein Musikstück einer Vorläuferfigur der Minimal Music folgen. So hat schon vor über hundert Jahren der Franzose Erik Satie als Wegbereiter dieser Gattung der Neuen Musik gewirkt, von dem hier nun eines seiner bekanntesten Werke folgt:

Artikel bewerten
Schlagwörter: :

Redaktion