Felix Alemán

Felix Alemán

Felix Alemán (Jahrgang 1985), Deutsch-Spanier, wurde in Berlin geboren und wuchs in Spanien auf.

Nach dem Abitur schloß er eine kaufmännische Ausbildung in der Fachrichtung Fremdsprachen ab. Seit 2005 wohnt er wieder in Berlin. Seine Interessengebiete beinhalten Sprachen, Filme und Politik. Er schreibt Filmkritiken für einen spanischen Blog.

Für COLPORTAGE befaßt er sich u.a. mit geopolitischen Themen mit dem Schwerpunkt Spanien und Lateinamerika.

Webseite-URL: http://www.colportage.de

Havanna - Während des Besuchs von US-Präsident Barack Obama und seinen Delegierten nach Kuba kaum bemerkt, traf der ehemalige kubanische Präsident Fidel Castro den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und verlieh ihm den José-Martí-Preis, Kubas höchste Auszeichnung. Eine Botschaft des Revolutionsführers, gerichtet an Washington und an Caracas?
Maduro kam am Sonnabend in der kubanischen Hauptstadt Havanna an, einen Tag vor dem historischen Besuch von US-Präsident Barack Obama, US-Staatssekretär John Kerry, US-Kongressabgeordneten und anderen hochrangigen Vertreter der Politik und Wirtschaft.

Artikel bewerten
Schlagwörter: :
Donnerstag, 17 März 2016 20:28

Massendemonstrationen in Venezuela

in Politik

Caracas - Zwei Märsche überfluteten am letzten Sonnabend die Straßen Caracas', als die Venezolaner ihre Unterstützung wahlweise der Regierung oder der Opposition massiv äußerten.
Auf der Seite der Regierung marschierten Zehntausende von „Chavistas“ durch die Straßen in der zum größten Teil von Arbeiter bewohnten Innenstadt Caracas'. Sie bekundeten ihre entschiedene Ablehnung der US-Exekutive, die Venezuela als eine "ungewöhnliche Bedrohung" betrachtet.

Artikel bewerten
Schlagwörter: :

Caracas - Nachdem Barack Obama am vergangenen 3. März das feindselige Dekret gegen Venezuela um ein Jahr verlängerte (Colportage berichtete), beschloss am Mittwoch der venezolanische Präsident Nicolás Maduro, den Geschäftsführer seiner Botschaft in den USA abzuziehen.

Artikel bewerten

Berlin - US-Präsident Barack Obama hat erneut gemäß seiner "Executive Order" vom März 2015 kundgetan, dass Venezuela als "eine ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten" zu bewerten sei.
Obama erneuerte für ein weiteres Jahr die umstrittene Erklärung, die den US erlaubt, Sanktionen gegen Venezuela zu verhängen. Der Inhalt der Executive Order wurde in einem Brief von Obama an die Führer des US-Kongresses enthüllt. In dem Schreiben stellt Obama fest, dass sich die Bedingungen in Venezuela nicht geändert hätten („Menschenrechtsverletzungen“ usw.), seit er den Auftrag im vergangenen Jahr unterzeichnete.

Artikel bewerten

Bogotá - Santiago Uribe, der Bruder des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Álvaro Uribe, wurde wegen Mordes festgenommen. Man wirft ihm vor, eine paramilitärische Todesschwadron gebildet zu haben. Die Verhaftung erfolgte, während die kolumbianische Regierung und die FARC-EP die Unterzeichnung eines Friedensabkommen verhandeln und während beide Seiten einig wurden, dass neo-paramilitärische Gruppen die größte Bedrohung für Kolumbiens Sicherheit und Frieden darstellen.

Artikel bewerten
Schlagwörter: :

Kiew - Michail Saakaschwili, der Gouverneur der Region Odessa in der Ukraine und ehemaliger Präsident von Georgien (der 2008, um Russland zu provozieren, auf Befehl seiner US-amerikanischen Hintermänner einen Angriff gegen Ossetien startete), sagte der Presse, dass er daran Interesse hätte, Premierminister der Ukraine zu werden. Saakaschwili, der vor der Justiz in seinem Heimatland Georgien geflüchtet ist, hat verkündet, dass er auf den Aufbau einer "neuen ukrainischen politischen Elite" zielt.

Artikel bewerten

Barcelona - Die fortschrittlichen Bewegungen in Lateinamerika lassen sich nicht wirklich mit den westeuropäischen und nordamerikanischen Mainstream-Linken gleichsetzen, die stark vom zersetzenden Neotrotzkismus und Kulturmarxismus beeinflusst sind, von den Erben der „68er“ und der „politischen Korrektheit“. Wenige westeuropäische Linke würden sich heute als Patrioten bezeichnen, wie es beispielsweise Hugo Chávez immer getan hat. „Patria o Muerte“ („Vaterland oder Tod“) war einer der bekanntesten Aussprüche eines Che Guevara.

Artikel bewerten

Caracas - Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hatte am Dienstag, dem 19. Januar, die Gründung des „Nationalen Rates für Produktive Wirtschaft“ angekündigt. Dabei handelt es sich um ein vielfältiges Organ, bestehend aus Ministern, privaten Unternehmern, Gouverneuren, Bürgermeistern, Wissenschaftlern und Vertretern der Basis. Sie wurden damit beauftragt, gemeinsam Lösungen für die tiefe wirtschaftlichen Krise des Landes zu finden.

Artikel bewerten

Mexiko City - Die jüngst erfolgte Festnahme des mexikanischen Drogenbarons Joaquín Guzmán, besser bekannt als „El Chapo“ („Der Kleine“), ist die neueste Episode in dem absurden und unendlichen Medienspektakel des sogenannten Drogenkrieges. Seit dem (offiziellen) Tod Osama Bin Ladens war El Chapo an der Spitze der meistgesuchten Verbrecher weltweit. Seit mehr als zwei Jahrzehnten haben die mexikanischen Behörden ihn verfolgt. Zweimal steckten sie ihn in ein Hochsicherheitsgefängnis. Und zweimal flüchtete er wie durch ein Wunder.

Artikel bewerten
Mittwoch, 06 Januar 2016 23:00

Haiti - bald ein weiterer US-Vasallenstaat?

in Politik

Barcelona - Robert Baer macht ein wichtiges Geständnis, das zwar zu spät kommt, doch immerhin ist es gut, dies zu wissen. Der ehemalige CIA-Offizier gestand, dass er Millionen von Dollar bekam, die er erfolgreich einsetzte, um die Politiker in Jugoslawien zu bestechen – damit diese die Interessen ihres Landes verraten. Robert Baer beschreibt, wie die USA die Demokratie nach Jugoslawien brachte, indem sie das Land zerstörte.

Artikel bewerten

Redaktion