Nando-Dragan Augener

Nando-Dragan Augener

Nando-Dragan Augener, Jahrgang 1989, machte 2010 sein Abitur und lebt in Hamburg.
Während seines Studiums der Erziehungswissenschaften und der Soziologie an der Universität Hamburg verfaßte er regelmäßig Artikel für das Studentenmagazin Blaue Narzisse. Seine Interessensgebiete sind Malerei, Literatur, Philosophie und Politik.
Für COLPORTAGE befaßt er sich mit Literatur und Bildender Kunst.

Webseite-URL: http://www.colportage.de

Berlin - Die Computerspielindustrie macht in jedem Jahr riesige Gewinne. Schon lange ist der Markt für interaktive Unterhaltungsmedien keine ökonomische Randerscheinung mehr. Der Gewinn im Zweig der Unterhaltungselektronik überbietet die klassische Filmindustrie um ein Vielfaches. Dennoch wird, im Gegensatz zum Film, die Wirkung von Unterhaltungssoftware auf die Gesellschaft und Kultur nachwievor unterschätzt. Dabei bietet gerade dieses Medium ungeahnte kulturelle Formungspotentiale.

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Berlin - In der bewegten Zeit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden unzählige religiöse Erweckungs- und Reformbewegungen, die versuchten, in den Wirren der politischen und ökonomischen Kehre, sinngebende Antworten zu entwerfen. Eine der interessantesten Persönlichkeiten dieser Kreise war Oskar Ernst Bernhardt, der mit seiner namhaften „Gralsbotschaft“ ein faszinierendes Konglomerat an spirituellen Erklärungen veröffentlichte und eine Schar von Anhängern um sich sammeln konnte.

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Berlin - Seit einigen Jahren geistert der Begriff‭ „‬Salafismus“ durch die deutschen Medien.‭ ‬Schlagartig war auf einmal dieser Begriff da und wird seitdem inflationär in jeder Debatte über die potentielle Gefahr von radikalen Muslimen verwendet.‭ ‬Höhepunkte der Debatte waren die letzten Demonstrationen von den‭ „‬Hooligans gegen Salafisten“‭ (‬Ho.Ge.Sa.‭)‬,‭ ‬den‭ „‬Patriotischen Europäern Gegen die Islamisierung des Abendlandes“‭ (‬PEGIDA‭)‬,‭ ‬aber auch das Pariser Attentat und die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen säkularen Kurden und sunnitischen Muslimen‭ ‬im Zuge des zugespitzten Syrienkonflikts. Doch kaum einer weiß etwas über den eigentlichen Ursprung dieser islamischen Strömung.

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Montag, 02 November 2015 20:43

Jugendstil - Die große Utopie

Hamburg - Das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg stellt vom 17.Juni 2015 bis 7.Februar 2016 unterschiedlichste Werke, unter dem Namen „Jugendstil. Die große Utopie“, aus. Eine Besuchsaufforderung. 
Die Kunstszene in Deutschland und in Europa befindet sich seit Jahren in einer hausgemachten Krise. Damals neuartige, lebenserhellende Kunstbewegungen wie der „Jugendstil“ sind in unseren jetztzeitigen Breitengraden nicht mehr aufzuspüren. Die Postmoderne hat unseren Willen und unsere künstlerische Prägekraft fest im Griff. Internet und das sogenannte Web 2.0 sorgen für eine gewisse Mittelbarkeit der Wahrnehmungsfähigkeit und so bleibt oftmals nur noch ein melancholischer Blick zurück, da uns zeitlosen, aus der Welt geworfenen Menschen, nur noch dieses als bewusst machender Kunstzugang erscheint. Der Jugendstil als formende Kunstepoche bietet sich für solcherlei Vorhaben trefflich an, da gerade diese wachrüttelnde Zeit uns auch heutzutage einiges mitzuteilen hat - mitunter mit einer verblüffenden gesellschaftlichen Analogie.

 

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Redaktion