Zürich - Gemeinhin sind die Protagonisten eines großen Teils der hier behandelten Musik als „Hippies“ bekannt, deren Forderungen in den „rechten“ Kreisen oft nicht gern gesehen sind. Vielfach gab es Gruppen unter ihnen, die eine der bereits beschriebenen Stilrichtungen gewählt hatten, um damit Protestsongs zu erzeugen, z.B. gegen den Vietnamkrieg oder um Lebensformen zu vermitteln, die sich der bürgerlichen Gesellschaft entzogen. Weniger bekannt dagegen ist die Tatsache, dass die „Hippies“ sich von den „Hippstern“ des vorangegangenen Jahrzehnts inspirieren ließen, welche ihrerseits eine amerikanische Version der europäischen Bohemiens waren. Bereits die Beatgeneration der 1950er Jahre beschäftigte sich, wie danach die Hippies, mit dem Experimentieren mit psychedelischen Substanzen, verschiedenen Religionen, der Verneinung des Materialismus oder der sexuellen Befreiung.

Redaktion