Beirut – der Islamische Staat des Iraks und der Levante (ISIL) hat am Sonnabend über seinen offiziellen Telegram-Account ein Video veröffentlicht, in welchem er verspricht, die schweren Verluste zu rächen, welche die Hisbollah und die Libanesischen Streitkräfte ihm dieses Wochenende im Ba'albak-Hochland zugefügt haben.

Berlin - Anfang dieses Monats sah sich die Hisbollah veranlaßt, die Entdeckung von Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad in ihren Reihen bekanntzugeben. Der stellvertretende Generalsekretär der schiitischen Miliz, Scheich Naim Kassem, bestätigte den Kampf mit Spionen in den eigenen Reihen auf dem offiziellen Hisbollah-Radiosender, ohne jedoch auf Details einzugehen.
Dabei ist das Problem für die Hisbollah durchaus gravierend, denn die „Maulwürfe“ haben es bis ins Allerheiligste der Organisation geschafft, in den Sicherheitsdienst, wie im Dezember letzten Jahres bereits die Jerusalem Post ans Licht brachte. Sie konnte sogar den Namen eines der fünf Verhafteten nennen: Mohammed Shawraba war der Kopf der sogenannten Sicherheitsdienstabteilung 910 der Hisbollah, welche für auswärtige Operationen zuständig ist. Zuvor soll er sogar der direkt für die Sicherheit des Hisbollah-Führers Hassan Nasrallah zuständigen Abteilung angehört haben.

Redaktion