Barcelona - Die fortschrittlichen Bewegungen in Lateinamerika lassen sich nicht wirklich mit den westeuropäischen und nordamerikanischen Mainstream-Linken gleichsetzen, die stark vom zersetzenden Neotrotzkismus und Kulturmarxismus beeinflusst sind, von den Erben der „68er“ und der „politischen Korrektheit“. Wenige westeuropäische Linke würden sich heute als Patrioten bezeichnen, wie es beispielsweise Hugo Chávez immer getan hat. „Patria o Muerte“ („Vaterland oder Tod“) war einer der bekanntesten Aussprüche eines Che Guevara.

Caracas - Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hatte am Dienstag, dem 19. Januar, die Gründung des „Nationalen Rates für Produktive Wirtschaft“ angekündigt. Dabei handelt es sich um ein vielfältiges Organ, bestehend aus Ministern, privaten Unternehmern, Gouverneuren, Bürgermeistern, Wissenschaftlern und Vertretern der Basis. Sie wurden damit beauftragt, gemeinsam Lösungen für die tiefe wirtschaftlichen Krise des Landes zu finden.

Montag, 07 Dezember 2015 22:10

Die Niederlage der Regierung Maduros

in Politik

Barcelona - Am vergangenen Sonntag, dem 6. Dezember 2015 fanden in Venezuela Parlamentswahlen statt. Die Opposition hat bereits im Voraus ihren Triumph angekündigt, und darauf hingewiesen, daß es sich um Wahlfälschung handele, falls die Regierung gewinnen sollte.

Caracas - Die venezolanische Regierung um Nicolas Maduro scheint Schwierigkeiten zu haben, Teilen des Volkes ihre Rohstofförderungspolitik nahezubringen. Dies legt ein Bericht der der sozialistischen Regierung grundsätzlich freundlich gegenüberstehenden Seite Venezuelanalysis nahe, womit für diesen Fall die Möglichkeit der Orchestrierung durch feindliche ausländische Mächte unwahrscheinlich erscheint.

Caracas - Das venezolanische Außenministerium hat angekündigt, seiner diplomatischen Vertretung in Palästina den Status einer vollwertigen Botschaft zu geben. Außenministerin Delcy Rodríguez ließ am Donnerstag Abend verlauten: „Gemäß den Anweisungen von Präsident Nicolás Maduro werden wir unsere Repräsentation in den heldenhaften palästinensischen Staaten auf Botschaftsebene anheben.“

Montevideo - Am Mittwoch traf sich Venezuelas Vizepräsident Jorge Arreaza in der Hauptstadt Uruguays mit seinem uruguayischen Gegenstück Raúl Sendic, dem ehemaligen Industrieminister und nebenbei Sohn des gleichnamigen Führers der Tupamaro-Guerilla. Das entstandene Abkommen sieht vor, daß Venezuela Uruguay mit Öl beliefern wird und im Gegenzug landwirtschaftliche Produkte, darunter Reis, Milchprodukte und Hühnerfleisch, bekommt.

Redaktion