Berlin - Einem renommierten israelischen Blatt ist es nicht entgangen. In erfreulicher Klarheit berichtete bereits im Dezember 2014 die als liberal, säkular und oft regierungskritisch geltende Zeitung Haaretz über einen mittlerweile von UN-Beobachtern selbst offengelegten handfesten Skandal. Für Leser alternativer Medien und Kenner geopolitischer Zusammenhänge ist dies freilich nichts Neues, doch das Auftauchen unbequemer Fakten in eher dem Mainstream zugehörigen Medien verdient immer Beachtung.
In den letzten 18 Monaten haben UN-Beobachter auf den Golanhöhen Beweise für eine regelmäßige und umfangreiche Zusammenarbeit zwischen israelischen Streitkräften und im Kampf gegen die Regierung Assads stehenden islamischen Extremisten gesammelt und diese nun den 15 Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates vorgelegt.

 

Redaktion