Sonntag, 10 Mai 2015 12:49

Ein Besuch bei PEGIDA Berlin

in Politik

Berlin - Der Berliner PEGIDA-Ableger „BÄRGIDA“ hatte zum 9. Mai zu einer Veranstaltung „Gemeinsam für Deutschland“ aufgerufen. Schwerpunkt sollte diesmal, zumindest las sich dies so auf den Vorankündigungen, nicht die Islamkritik, sondern die Frage der mangelnden Souveränität Deutschlands sowie der Frieden mit Rußland sein. COLPORTAGE wollte vor Ort einen eigenen Eindruck gewinnen.

Sonntag, 12 April 2015 17:26

Vom Volk zur »Zivilgesellschaft«

in Politik

 

Berlin - Seit letztem Herbst tönt die Parole der friedlichen Revolution von 1989/90 wieder durch die Medien: »Wir sind das Volk!« – Neu aufgegriffen von der kontrovers diskutierten und mit viel Aufwand bekämpften PEGIDA, zuckt manch einer im Westteil unseres Landes innerlich zusammen, wenn er dieses altmodisch klingende Wort hört oder liest. Denn es ist schon seit geraumer Zeit aus dem Vokabular des öffentlichen Diskurses verschwunden und hat heute einen faden Beigeschmack. Besonders, wenn es in Verbindung mit dem Adjektiv »deutsch« gebraucht wird. — Wann ist uns eigentlich das Volk abhanden gekommen? Als das Grundgesetz in Kraft trat, war es doch noch da, denn im Artikel 20, Absatz 2 heißt es unmißverständlich:

Berlin - John und Sandy Harper können es immer noch nicht fassen. Das Ehepaar aus Colorado war vor einigen Tagen nach Leipzig gereist, um die rückständigen Eingeborenen dieser Stadt in der erst 1990 von den Russen übernommenen Kolonie einmal aus nächster Nähe betrachten zu können. Sie kamen gerade aus einer der 267 jüngst mit Farbbeuteln beworfenen lokalen Burger King-Filialen, wo sie gespeist hatten, um ihren übergewichtigen Sohn Tyrell preiswert satt zu bekommen, als Sandy eine Faust ins Gesicht bekam. „Verschwindet, Ihr amerikanischen Schweine! Wir wollen Euch hier nicht!“ rief der sächsisch wirkende Täter. Dann rannte er weg, nicht ohne vorher Tyrell mit einem Teppichmesser ein Ohr angeritzt zu haben.
Die Touristen riefen die Polizei, diese kam erst nach fünf Stunden und lachte die Harpers nur aus „Selbst schuld, wenn man ein Ami ist. Wir im Osten wollen euch hier nicht.“ Erst als sich John Harper telefonisch an das US-Konsulat in Berlin wandte, und darauf Kripo-Beamte aus der Hauptstadt den Fall übernahmen, fanden sie Unterstützung und konnten schließlich den Täter in seiner Wohnung ausfindig machen.

Redaktion