Aden - Nach den verheerenden Bombenanschlägen auf eine Moschee in Sanaa am Freitag haben die USA nun am Sonnabend sämtliches Personal aus dem Jemen abgezogen. „Wegen der sich verschlechternden Sicherheitslage im Jemen hat die US-Regierung vorübergehend ihr verbleibendes Personal aus dem Jemen verlagert" hieß es in einer Stellungnahme von Jeff Rathke, einem Sprecher des US State Department.

Sanaa - Am Freitag haben im Jemen die schiitischen Huthi-Rebellen die Macht an sich gerissen und das Parlament aufgelöst, berichtete der Nachrichtensender al-Arabiya aus Dubai. Sie verkündeten die Einsetzung eines „nationalen Übergangsrates“ als vorläufiger neuer Regierung  sowie eines „obersten Revolutionskommittees“, welches seinerseits lokale Kommittees ernennen soll, um Angelegenheiten der verschiedenen Provinzen zu regeln. Einen eigenen Verfassungsentwurf sollen die Huthis bereits vorzuliegen haben.

Redaktion