Freitag, 22 Januar 2016 22:29

Tourismus für den Terrorismus

in Politik

Ankara - Deutschland war bislang die Hauptquelle des in die Türkei fließenden Touristenstroms, mit Rußland an zweiter Stelle. Doch durch Ankaras geopolitische Abenteuer und den damit zusammenhängenden Terrorismus ist die Tourismusindustrie bedroht.

Samstag, 25 April 2015 15:57

Von Schabbtai Zvi zu Joachim Gauck

in Politik

Berlin - Schabbtai Zvi (1626-1676) war ein jüdischer Religionsgelehrter, der sich für einen Propheten hielt und dafür aus der jüdischen Gemeinde seiner Heimatstadt Smyrna (heute Izmir) ausgeschlossen wurde. Aufgrund seines Charismas und damals weitverbreiteter endzeitlicher Erwartungen konnte er jedoch eine gewaltige Anhängerschaft um sich scharen und sich schließlich sogar selbst zum Messias erklären. Die Bewegung spaltete vielerorts das Judentum, das Jerusalemer Rabbinat allerdings belegte ihn mit dem Bann.

Jerusalem - Mit einer wahrlich mächtigen Keule hieb der frisch wiedergewählte israelische Premier Benjamin Netanjahu am letzten Sonntag zur Kabinettssitzung um sich. Anlaß war die möglicherweise anstehende Einigung der USA mit dem Iran hinsichtlich dessen Nuklearprogramms. Nach dem Verweis auf die seiner Ansicht nach als Stellvertreter des Iran agierenden Huthi im Jemen führte er aus: „Nach der Achse Beirut-Damaskus-Bagdad, führt der Iran eine Zangenbewegung vom Süden her aus, um den ganzen Nahen Osten zu übernehmen und zu besetzen. Die Iran-Lausanne-Jemen-Achse ist sehr gefährlich für die Menschheit und muß gestoppt werden.“

Ankara - Am 15. Februar hat die türkische İşçi Partisi (Arbeiterpartei) ihre Umbenennung in Vatan Partisi (Vaterlandspartei) bekanntgegeben. In der Erklärung heißt es unter anderem: „In der Arena von Ankara versammelten sich tausende patriotische Revolutionäre zum außerordentlichen Parteikongreß der Arbeiter, der Parteiname wurde zu „Vaterlandspartei“ geändert. (...) Wir sind vereint in der Vaterlandspartei! (...) Die Nation wird sich von der Diktatur der Vertreter des heißen Geldes erholen. (...) Wir schwören! Hell, unabhängig, produktiv, wir werden eine vereinte Türkei schaffen.“ Geändert wurde auch die Parteifahne, der weiße Stern auf rotem Grund wurde nun um zwei Ähren ergänzt.

Redaktion