Donnerstag, 29 Oktober 2015 20:23

Zu Besuch bei der „Wahabia Mossul“

in Politik

Mossul - Die alte nordirakische Universitätsstadt Mossul liegt in malerischer Umgebung am Ufer des Tigris. In ihrer Umgebung gibt es bedeutende Ölfelder, auch historisch ist die Stadt von einigem Rang. Zudem gibt es dort seit 1967 eine staatliche Universität. Allerdings wurde alles anders, als der „Islamische Staat“ Mitte 2014 die Stadt einnahm. Wer sich nicht zum sunnitischen Islam bekannte, wurde vertrieben oder getötet, das Wirtschaftsleben kam zum Erliegen, die Universität stellte den Lehrbetrieb ein.

Samstag, 12 September 2015 00:12

200 wahabitische Moscheen für Deutschland?

in Politik

Riad - Die reichen Golfstaaten Saudi-Arabien, Bahrain, Katar, Oman, Kuweit und die Vereinigten Arabischen Emirate weigern sich, Flüchtlinge aus dem kriegsgebeutelten Syrien aufzunehmen. Begründet wird dies unter anderem damit, daß diese „eine andere Kultur“ hätten. Stattdessen hat Saudi-Arabien jetzt den Bau von 200 Moscheen für die Neuankömmlinge in Deutschland angeboten.
Dazu gibt es ein Sammelsurium mehr oder weniger verbundener Stränge und Gesichtspunkte. Angefangen werden könnte damit, daß Saudi-Arabien neben den USA, Israel und der Türkei Hauptverantwortlicher für das Sterben in Syrien ist, indem es wahabitische Fanatiker aus aller Welt bewaffnet und gegen die syrische Armee in den Krieg schickt.

Redaktion