Berlin - Nachdem aufgrund der drängender werdenden wirtschaftlichen Lage Russlands einige Politiker anregten, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und von den bisherigen Sanktionen gegen Russland wieder Abstand zu nehmen, setzt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) weiter auf Eskalationskurs. Schäuble sagte aber auch: „Natürlich machen wir uns wegen der Entwicklung in Russland Sorgen.“ Seiner Ansicht nach liege es aber an Russland selbst, eine Staatspleite zu verhindern. Die ökonomischen Zahlen für Russland stimmen derzeit nicht sehr optimistisch. Der Rubel verliert an Wert, der sinkende Ölpreis ist ein weiterer Schock für die russische Wirtschaft. Die russische Zentralbank hat bereits prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt im kommenden Jahr um 4,5 Prozent schrumpfen könne. Seitens des russischen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew wurde vor einer schweren Rezession gewarnt. Darüber hinaus hat die Rating-Agentur Standard & Poor`s in Aussicht gestellt, ggf. Russland herabstufen zu wollen und damit die Kreditaufnahme deutlich zu verteuern.

Redaktion